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Lund, Schweden (28.04.2005)
Das Forscherteam untersuchte
die Auswirkungen einer dauerhaften Belastung durch die beiden
Umweltgifte, die vor allem durch
den Verzehr von sehr fettem Fisch aufgenommen werden. Dazu
wurde der Gesundheitszustand von 149 Fischern erfasst. Die
Ergebnisse der Studie belegen, dass jene Männer, die eine hohe
Konzentration des Umweltgifts DDE aufwiesen, um 1,6 Prozent
mehr Y-Chromosome in ihrem Sperma hatten. Eine hohe CB-153-Konzentration
erhöhte die Zahl der Y-Chromosome um 0,8 Prozent.
"Wenn allein
diese Chemikalien schon einen derartigen Effekt aufweisen,
haben andere Giftstoffe möglicherweise eine ähnliche Auswirkung
auf die Geschlechtsentwicklung und das könnte enorme Konsequenzen
nach sich ziehen", erklärte Studienleiter Aleksander Giwercman.
Jüngste Untersuchungen des Macaulay
Land Research Institutes ergaben, dass es auch bei Tieren
durch das Fressen von schadstoffbelastetem Futter zu einer Änderung
der körperlichen Strukturen kam. Denn bei einer Versuchsreihe
mit Schafen konnte festgestellt werden, dass sich männliche
Lämmer durch das kontaminierte Futter viel "weiblicher" verhielten.
pressetext.austria
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