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Die
Resultate einer diesbezüglichen wissenschaftlichen
Arbeit (Dr. Niels Henrik I. Hjollund et al., Universitätsklinik
Aarhus, Dänemark) sind in der aktuellen Ausgabe von
Fertility and Sterility publiziert. Die Studie umfaßt
betreffende medizinische Daten von 393 Paaren mit erstmaligem
Kinderwunsch.
Beide Partner füllten Fragebögen bezüglich
Müdigkeit, Anxietät und Depressionen aus –
Urinproben der Frauen vom ersten bis zehnten Tages jedes
Zyklus wurden diagnostiziert.
In 59% der Fälle werden die Frauen innerhalb der sechsmonatigen
Beobachtungszeit schwanger. Frauen der obersten Quintile bezüglich
Streß mit einem mehr als 35tägligen Menstruationszyklus
werden seltener schwanger als jene mit niedrigem Streßlevel
oder jene mit Streß und kürzerem Zyklus.
Schwangerschaftstests lassen vermuten, daß 32 Schwangerschaften
innerhalb der 1.475 studierten Menstruationszyklen mit einem
frühen Fruchttod endeten. Gestreßte Frauen scheinen
in dieser Gruppe häufiger auf als nicht gestreßte.
Das Risiko eines frühen Verlust des Embryos ist bei gestreßten
Frauen mit langen Menstruationszyklen 12mal höher als
bei nicht gestreßten.
Hjollund et al. konkludieren, daß psychologischer Dystreß
einen Risikofaktor hinsichtlich der weiblichen Fertilität
bei langen Menstruationszyklen darstellt.
Quelle:
Fertility and Sterility; 1999, 72: 47-53
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