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New York (pte, 20. Okt 2004)
Obwohl der ermittelte Unterschied
nur gering zu sein scheint, ist er im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung statistisch signifikant.
Demnach bekommen zusammenlebende Paare mit einer 14 Prozent
höheren Wahrscheinlichkeit ein männliches Kind. Diese Zahlen
könnten laut den Wissenschaftern den proportionalen Rückgang
der männlichen Geburten in der westlichen Welt in den vergangenen
30 Jahren erklären. Frühere Studien legten nahe, dass Frauen,
die nicht in stabilen, monogamen Beziehungen leben, seltener
Söhne auf die Welt bringen. Darstellungen aus dem 19. Jahrhundert
berichten von einem geringeren Prozentsatz von Söhnen nicht
verheirateter Frauen. Studien aus Kenia belegen eine ähnliche
Tendenz für polygam verheiratete Frauen.
Männliche Embryos sind weniger robust als weibliche. Es könnte daher sein, dass
eine stabile Partnerschaft bessere Voraussetzungen bietet. Die leitende Wissenschafterin
Karen Norberg erklärte gegenüber BBC News, dass sie den gleichen Effekt in fünf
verschiedenen amerikanischen Samples nachweisen konnte. Diese Samples umfassten
einen Zeitraum von 40 Jahren und eine Vielzahl ethnischer und sozialer Hintergründe.
Diese Ergebnisse bestätigten eine biologisch argumentierende Theorie, die davon
ausgeht, dass das Geschlecht des Nachwuchses durch das Umfeld mitbestimmt wird. "Es
gibt mehrere mögliche Mechanismen, die diesen Effekt erklären könnten. Faktoren
bei der Empfängnis wie der Hormonstatus der Mutter oder des Vaters, das Timing
oder die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs."
pressetext.austria
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