| |
Genf (17. Mär
2005)
Die aktuelle Studie der WHO
stellt einen direkten Zusammenhang zwischen der Benutzung
von Solarien und dem Anstieg der Hautkrebserkrankungen
fest. Schuld daran ist die starke Emission von UV-Licht durch
das Gerät, welches die Strahlenmenge des Sonnenlichts an einem
normalen Sommertag um das Mehrfache übersteigt.
Darunter leide
besonders die empfindliche Haut der Jugendlichen, erklären
die Experten. Hinter der Beliebtheit der Solarien vermuten
die Forscher soziale Gründe.
Da in vielen Kulturen ein brauner
Teint als modisch und trendig gilt, werden Solarien vor allem
jetzt im Frühjahr genutzt um sich für den Sommer vorzubräunen.
"In
den vergangenen Jahren konnten wir einen steigenden Trend in
Bezug auf die Benutzung von Solarien registrieren. Besonders
Jugendliche sind zu einer exzessiven Nutzung von Sonnenbänken übergegangen
um voll im Trend zu liegen", erklärte Leitner.
Weltweit registriert
die WHO jährlich 132.000 Todesfälle durch bösartige Formen
von Hautkrebs. Allein 66.000 Menschen sterben jährlich an der
gefährlichsten Form des Hautkrebs, dem so genannten malignem
Melanom.
Die höchsten Hautkrebsraten finden sich dabei in besonders
hellhäutigen Nationen wie Neuseeland, Australien, Nord-Amerika
und Nord-Europa. Die WHO fordert nun die Einführung strenger
Maßnahmen bei der Benutzung von Solarien, denn bisher haben
nur Frankreich und Kalifornien diesbezüglich ein Verbot für
Jugendliche verhängt.
pressetext.austria
|