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22. November 2005
War
das Sexualleben schon vor den Wechseljahren ausgeprägt,
setzt es sich meist auch danach fort, berichtet die "Münchner
Medizinische Wochenschrift". Sehr wichtig sei auch die Frage,
ob eine Frau überhaupt einen festen Partner hat - und was sie
noch für ihn empfindet, heißt es unter Berufung auf eine Studie
an der Universität Melbourne in Australien, für die acht Jahre
lang 336 Frauen ab 45 Jahren beobachtet wurden.
Zwar verändert
sich demnach der weibliche Hormonhaushalt im Jahr vor der letzten
Menstruation drastisch, insbesondere sinkt der Östrogenspiegel.
Daher kommt es vermehrt zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
und nachlassendem sexuellen Interesse. Insgesamt überwiegen
jedoch die psychosozialen Faktoren. Daher sei es angesichts
der möglichen Nebenwirkungen keine Option, die sexuelle Aktivität
durch eine Hormontherapie zu verbessern.
Quelle: n-tv.de
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