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Eine Studie mit 110 weißen Schwangeren und 120 schwangeren
Frauen spanischer Abstammung ergibt, daß jene, die
bei Befragungen eine positive subjektive Lebenseinstellung,
positive
Zukunftsorientierung und hohe Selbstachtung angeben, häufiger
größere Kinder zum errechneten Termin zur Welt
bringen. Im Gegensatz dazu gebären Frauen, die laut
eigenen Angaben hochgradig emotionalem Streß ausgesetzt
sind, häufiger zu früh und ihr Nachwuchs ist
oft untergewichtig.
Christine Killingsworth Rini und Kollegen von der University
of California in Los Angeles betonen in ihrer in Health Psychology
veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit, daß
Frauen mit hohem Selbstwertgefühl bei den durchgeführten
Befragungen seltener von emotionalem Streß berichten.
Im Zuge der Studie wird die starke Assoziation zwischen emotionaler
Gesundheit und physischen Folgen angedeutet.
11% der Geburten sind Frühgeburten und bei 7% der Neugeborenen
wird ein zu geringes Körpergewicht registriert –
beide Konditionen sind mit gesundheitlichen Folgen für
das Neugeborenen verbunden. Wie das mütterliche Selbstwertgefühl
und Optimismus das kindliche Geburtsgewicht beeinflussen bleibt
unklar – vermutet werden beispielsweise ein größeres
gesundheitliches Interesse und ein daraus resultierender gesünderer
Lebensstil (Alkohol-, Tabakabstinenz)
Quelle: Health Psychology; 1999, 18: 333–345
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