Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kinderwunsch, Infertilität. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch. Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kinderwunsch, Infertilität. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch.
Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kinderwunsch, Infertilität. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch.
Kinderwunsch Infertilität
Deutsch, Englisch, Russisch.
Gynäkologie und Geburtshilfe
Ernährungsmedizin
NuTron Test
Kinderwunsch Infertilität
Naturheilkunde
Zusätzliche Therapien
Kinderwunsch Infertilität
Proktologie
Urologie
Kinderwunsch Infertilität
Anti-Aging-Medizin
Faltenunterspritzung
Migräne
Kinderwunsch Infertilität
Labor
Kinderwunsch Infertilität
Dr. Valery Edwabny - 1080 Wien, Wickenburggasse 19/12, Österreich
 
Home Links

Gynäkologie Kinderwunsch Infertilität Kinderwunsch

 
 
Rauchen und Übergewicht verringert IVF-Fertilität

Rauchen und
Übergewicht
verringert
IVF-Fertilität

 


Rauchen lässt nicht nur die Haut altern. Nach einer Studie in Human Reproduction nimmt auch die Fruchtbarkeit auf „verheerende“ Weise ab. Eine zwanzigjährige Raucherin hat bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) die gleichen Erfolgschancen wie eine zehn Jahre ältere Nichtraucherin. Noch negativer kann sich Übergewicht auf die Fertilität der Frau auswirken.

 
 

NIJMEGEN, 08.04.2005

Schon lange vor der Menopause nimmt die Fruchtbarkeit der Frau ab. Nach den Daten des OMEGA-Projekts, das die Behandlungsergebnisse aller niederländischen IVF-Kliniken zusammenfasst, sinken die Chancen einer Frau auf eine erfolgreiche IVF mit jedem Lebensjahr um zwei Prozent. Das Alter ist aber nur einer von vielen Faktoren.

Bea Lintsen von der Radboud Universität in Nijmegen teilte die Kohorte von 8 457 Frauen, die wegen Kinderwunsch in Behandlung waren, in vier Gruppen auf: „Probleme mit dem Eileiter“, „andere Gründe bei der Frau“ (meistens polyzystische Ovarien oder Endometriose), „männliche Subfertilität“ oder „unbekannte Gründe“. In dieser letzten Gruppe sind die Erfolgschancen am größten.

Die Lebendgeburtenrate pro Zyklus betrug 17,8 Prozent, bei Tubenstörungen sind es 14,6 Prozent und bei männlicher Subfertilität 13,6 Prozent. Die Kategorie der „unklaren Ursache“ lässt erahnen, dass es neben den organischen Störungen noch andere Gründe für die Misserfolge der IVF geben muss.

Den Autoren fiel bei der Analyse auf, dass ungewöhnlich viele Frauen (40 Prozent) Raucherinnen waren. Mehr als sieben Prozent waren mit einem Bodymass-Index von 27kg/m2 oder mehr übergewichtig. Beides hatte in allen vier Kategorien einen Einfluss auf die IVF.

Bei Raucherinnen sankt die Erfolgsrate um 28 Prozent (Odds Ratio OR 0,72; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,61-0,84). Außerdem war die Abortrate mit 21,4 Prozent deutlich höher als bei Nichtraucherinnen (p=0,02). Am deutlichsten war der Unterschied bei den Frauen mit einer unbekannten Ursache der Subfertilität.

Hier betrug die Erfolgsrate bei Raucherinnen nur 13 Prozent im Vergleich zu 20 Prozent bei Nichtraucherinnen. Bei übergewichtigen Frauen war die IVF zu 33 Prozent seltener erfolgreich (OR 0,67; 0,48-0,94). Auch hier war der Unterschied in der Kategorie „unbekannte Ursache“ am größten.

Übergewicht senkt die Erfolgsrate von 18 auf 14 Prozent. Am besten waren die Chancen mit 21 Prozent übrigens bei leichtem Übergewicht. Die Kohortenstudie legt eine einfache und möglicherweise effektive Behandlung bei Subfertilität nahe. Wenn die IVF-Experten Recht haben, dann könnte der Verzicht auf Zigaretten und überflüssige Pfunde die Dienste der Fertilitätsmediziner in vielen Fällen überflüssig machen.


Links zum Thema


Abstract der Studie in Human Reproduction

Pressemitteilung der ESHRE

Pressemitteilung des UMC (niederländisch)



DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE
© Deutscher Ärzte-Verlag



 
 
   

Deutsch þ”-ˆæœœ®– English