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16.10.03
Kaffee macht Spermien schneller.
Das zeigt eine Studie Brasilianischer Forscher. Sie schlagen
sogar vor,
Koffeein bei der Therapie männlicher Unfruchtbarkeit einzusetzen.
Fabio Pasqualotto und seine Kollegen von der Universität
Sao Paulo untersuchten die Spermien-Qualität bei 750 Männern.
Manche der Probanden tranken niemals Kaffee, andere waren dagegen
ausgesprochene Kaffee-Liebhaber. Die Beweglichkeit und Konzentration
der Spermien sowie die Hormonkonzentrationen waren von moderatem
bis ausgeprägtem Kaffeegenuss vergleichbar. „Die
Spermienbeweglichkeit war jedoch bei den Kaffee-Trinkern signifgikant
höher als bei den Männern, die niemals Kaffee trinken“,
berichtet das Team.
Haschisch mindert die Fruchtbarkeit
Eine zweite Studie untersuchte den Einfluss von Marihuana auf
die Spermienqualität. Schon länger ist bekannt, dass
die illegale Substanz einen negativen Effekt auf die männliche
Fruchtbarkeit hat. Die aktive Komponente Tetrahydrocannabinol
(THC) wirkt auf den Cannabinoid-Rezeptor menschlicher Spermien.
Sie können dadurch schlechter an die weibliche Eizelle
binden. In der neuen Studie aus New York untersuchten Wissenschaftler
Samenproben von 22 Männern, die durchschnittlich etwa
5 Jahre lang Haschisch geraucht hatten. Menge und Zahl der
Spermien waren deutlich geringer als bei Männern, die
die Droge niemals genommen hatten.
Spermien auf Droge: „Burn-out“ nach dem
Super-Sprint
„Erstaunlicher Weise war die Geschindigkeit und Beweglichkeit
der Spermien aber abnormal hoch,“ berichten die Forscher.
Diese „Hyperaktivität“ ist bei Spermien aber
erst gefragt, wenn sie sich der weiblichen Eizelle nähern,
um sie zu befruchten. „Eine zu frühe erhöhte
Beweglichkeit könnte zu einer vorzeitigen Ermüdung
der Spermien führen. Das könnte letztlich ihre Fähigkeit,
die Eizelle zu befruchten vermindern.“
NewScientist.com/GesundheitPro.de
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