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Ontario (pte, 29. Okt 2003)
Die
Wissenschaftler werteten 45 Einzelstudien zu Fett in der
Ernährung und Brustkrebs aus. Die Daten von 580.000 gesunden
Frauen und 25.000 Patientinnen wurden unter Beachtung bekannter
und möglicher Risikofaktoren analysiert. In einem ersten
Schritt wurden jene Frauen verglichen, die am meisten und
am wenigsten Fett zu sich nahmen.
Festgestellt werden sollte, inwieweit die Fettmenge in der Ernährung in Zusammenhang
mit einer Erkrankung stand. Es zeigte sich laut BBC,
dass Frauen, die große Mengen an gesättigten Fetten aßen, durchschnittlich 20
Prozent eher erkrankten.
Teilnehmerinnen, die große Mengen ungesättigter Fette konsumierten, erkrankten
rund zehn Prozent häufiger. Insgesamt erhöhte die fettreiche Ernährung das Krebsrisiko
um 13 Prozent. Für Frauen, die große Fleischmengen verzehrten, wurde ein um 17
Prozent gesteigertes Risiko errechnet.
Die Wissenschaftler um Norman Boyd gehen davon aus, dass diese Zahlen das real
existierende Risiko eher unterschätzen. "Es gibt immer mehr Hinweise darauf,
dass vor allem gesättigte Fette das Krebsrisiko unabhängig von anderen Faktoren
wie Übergewicht erhöhen können." Die aktuelle Studie wurde im British
Journal of Cancer veröffentlicht.
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