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New York (pte/20.03.2006)
Die von den New Yorker Ärzten behandelte Frau war fettleibig. Sie befolgte die Vorgaben der Aktins-Diät sehr strickt, um eine Verringerung des Gewichts zu erreichen und hatte alle empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen wie die Einnahme von Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln eingehalten.
Die Patientin wurde an einem Freitagabend im Februar 2004 in die Notaufnahme des Lennox Hill Hospital eingeliefert nachdem sie immer kurzatmiger geworden war. In der Folge kam es zu einer Aufnahme auf die Intensivstation.
Vor der Aufnahme hatte die Frau den Appetit verloren und es war ihr derart übel, dass sie sich vier bis sechs Mal am Tag übergeben musste. Tests bestätigten, dass die Patientin an einer Ketoazidose litt.
Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die aufritt, wenn gefährliche Ketonwerte im Blut erreicht werden. Diese Ketone werden in der Leber gebildet, wenn die Insulinwerte aufgrund von Hungern oder Diabetes fallen. Im konkreten Fall wurde hauptsächlich die Aktins-Diät für die Erkrankung verantwortlich gemacht.
Der leitende Wissenschafter Klaus-Dieter Lessnau erklärte, dass sich die Frau rund einen Monat vor ihrer Erkrankung von Fleisch, Käse und Salaten ernährt hatte. Sie überwachte ihren Urin zwei Mal am Tag mit einem Messstab. Während ihrer Diät verlor sie rund neun Kilogramm Gewicht.
Lancet, Bd. 367, S. 958
pressetext.austria
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