Dr. Valery Edwabny - Frauenarzt, Wien, Österreich. Gynäkologie, Geburtshilfe, Ernährungsmedizin, Naturheilkunde, Faltenunterspritzung, NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch. Dr. Valery Edwabny - Frauenarzt, Wien, Österreich. Gynäkologie, Geburtshilfe, Ernährungsmedizin, Naturheilkunde, Faltenunterspritzung, NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch.
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FemSensor Osteoporosis

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OSTEOPOROSIS

 
 

Was versteht man eigentlich
unter Osteoporose?

 
Ein gesunder Knochen befindet sich in einem ständigen Auf- und Abbauprozess - er wird dabei fortwährend erneuert. Dieser Umbau erfolgt durch die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und durch die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten). Dabei befindet sich die Auf- und Abbautätigkeit in einem Gleichgewicht, sodass die “Knochendichte” erhalten bleibt.

Bei der Osteoporose (Knochenschwund), ist dieses Gleichgewicht gestört: Der Knochenabbau überwiegt und die Knochendichte verliert an Substanz. Das führt dazu, dass der Knochen zunehmend poröse wird und leichter bricht.

Da eine Osteoporose oft lange Zeit nicht bemerkt wird, kann es sogar zu Knochenbrüchen ohne äußere Einflüsse kommen, etwa durch das Heben einer schweren Tasche oder durch starkes Husten. Besonders anfällig für Brüche bei Osteoporose sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals und Handgelenke.
   
 

Postmenopausale Osteoporose

 
Während und unmittelbar nach der Menopause kommt es vor allem aufgrund der nachlassenden Östrogenbildung zu einem beschleunigten Knochendichteverlust. Dadurch erhöht sich das Frakturrisiko: Schon eine einzige Wirbelkörperfraktur erhöht das Risiko für eine weitere Wirbelkörperfraktur um das 3,5-fache. Beim Vorliegen von zwei Wirbelkörperfrakturen erhöht sich das Risiko um das sechsfache und bei drei Wirbelkörperfrakturen sogar auf das zwölffache.
   
 

Welche Faktoren führen zu Osteoporose?

 
Die Entstehung der Osteoporose ist komplex und wird von einer Reihe von Umweltfaktoren wie den Ernährungsgewohnheiten (Kalzium- und Vitamin D - arme Ernährung, Alkohol, Koffein), dem allgemeinen Lebenswandel (Bewegungsmangel, Rauchen) sowie von Hormonen (siehe “Postmenopausale Osteoporose”) beeinflusst. Darüber hinaus gibt es auch eine deutliche familiäre (genetische) Komponente. In den letzten Jahren führte die intensive wissenschaftliche Suche nach genetischen Osteoporosefaktoren zur Identifizierung von kleine Unterschieden in bestimmten Genen, die mit verringerter Knochendichte und erhöhtem Osteoporose-Risiko verbunden sind. Diese kleinen Veränderungen, von den Wissenschaftlern "genetische Polymorphismen” genannt, können besonders in Kombination mit anderen, weiter oben erwähnten Faktoren zu einer Risikovergrößerung führen. Die Untersuchung solcher Polymorphismen dient der frühzeitigen Erkennung einer erblichen Veranlagung zur Osteoporose und ermöglicht es den Betroffenen sich durch entsprechende Vorsorgemaßnahme vor dem erhöhten Risiko osteoporotischer Frakturen später im Leben zu schützen.
   
 

Was ist FemSensor OSTEOPOROSIS?

 
FemSensor OSTEOPOROSIS ist ein diagnostischer Labortest, der genetische Unterschiede (Polymorphismen) analysiert, die mit verringerter Knochendichte und erhùhtem Osteoporose-Risiko verbunden sind. FemSensor OSTEOPOROSIS wird ausschlie¤lich in Kooperation mit Fach¹rztinnen und Fach¹rzten durchgefÙhrt.
   
 

Welche Mùglichkeit haben Sie
nach Erhalt des Testergebnisses?

 
Unter Zuhilfenahme der Analysenergebnisse wird Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt über das Risiko aufklären, Sie über vorbeugende Maßnahmen informieren und auch entscheiden, ob eine Hormonersatztherapie zur Prävention von Osteoporose eingesetzt werden könnte. Aber auch Sie selbst können durch Vermeidung von Faktoren, die die Osteoporose begünstigen, Ihr eventuelles Risiko senken. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt!
   
 

Welchen Aufwand erfordert der Test, was muss ich tun?

Ihr Frauenarzt/Ihre Frauen¹rztin erh¹lt vom Labor auf Anfrage alle nùtigen Formulare, detaillierte Informationen Ùber die untersuchten Polymorphismen und deren Bedeutung, sowie pro Patientin ein Mundschleimhaut-Abnahmeset. Mit dem Abnahmest¹bchen (2 StÙck sind dem Set beigefÙgt) wird an der Wangeninnenseite Speichel entnommen und damit Zellmaterial der Mundschleimhaut gewonnen. Das Abnahmest¹bchen wird anschlie¤end gemeinsam mit den ausgefÙllten Formularen per Post an das Labor gesandt.
 

Wer Ùbernimmt Beratung, Betreuung und
Information bezÙglich des Analysenergebnisses?

Der Arzt/die Þrztin Ihres Vertrauens ist fÙr die Beratung unerl¹sslich! Nur er/sie kann Empfehlungen aussprechen, ob die angebotene genetische Untersuchung in Ihrem Falle sinnvoll ist, da ihm/ihr Ihre medizinische Vorgeschichte bekannt ist. Ihr Arzt/Ihre Þrztin erh¹lt vom Labor das Testergebnis inklusive der medizinisch-klinischen Interpretation, die von Hormonspezialisten des Labors durch Einbeziehen Ihrer persùnlichen Anamnese erstellt wurde. Mit diesem Ergebnis kann Ihr Arzt/Ihre Þrztin die notwendige Betreuung Ùbernehmen sowie vorbeugende therapeutische Ma¤nahmen in die Wege leiten. Aus DatenschutzgrÙnden gibt das Labor keine Analysenresultate direkt an Patienten weiter. Dies erfolgt immer Ùber den/die zuweisende/n Arzt/Þrztin.
 

Birgt der Test ein Risiko fÙr mich?

Nein. Die Probengewinnung kann mittels Mundschleimhautabstrich durchgefÙhrt werden. Es muss also kein Blut abgenommen werden, um den Test durchzufÙhren. Das Testergebnis unterliegt wie alle Untersuchungen selbstverst¹ndlich der ¹rztlichen Schweigepflicht. FÙr deren Weitergabe an Dritte w¹re Ihre Zustimmung erforderlich.
   
 

Ist es notwendig den Test zu einem
sp¹teren Zeitpunkt zu wiederholen?

 
Nein. Es handelt sich um einen einmalig durchzufÙhrenden Test. Ihre genetische Ausstattung ist Ihnen von Geburt an gegeben und ver¹ndert sich nicht im Laufe Ihres Lebens.
   
 

In welchem Labor wird der Test gemacht?

 
GENOSENSE Diagnostics,
Rennweg 95 B, Ebene 5, A-1030 Wien