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Experten:
Alle Jugendliche gegen Papillomviren impfen

Die Erreger von Gebärmutterhalskrebs werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. An der Krebsart erkranken jedes Jahr Tausende Frauen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum empfiehlt nachdrücklich, alle Jungen und Mädchen gegen das Warzenvirus zu impfen.    mehr...

   
 
   
 

Der erste Impfstoff gegen
Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen
ist endlich verfügbar!

Trotz Vorsorge bleibt in Europa Gebärmutterhalskrebs nach Brustkrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache junger Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Jedes Jahr wird bei rund 33.500 Frauen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, und 15.000 Frauen sterben an dieser Erkrankung (das sind 40 Frauen täglich bzw. fast zwei pro Stunde). Bei hunderttausenden Frauen werden zervikale, vulväre oder vaginale Präkanzerosen diagnostiziert. Genitalwarzen stellen in Europa ein ständig wachsendes Problem dar.

Brunn am Gebirge, 22. September 2006 – Der HPV-Vierfachimpstoff, der Gebärmutterhalskrebs verhindern kann, hat die europäische Zulassung erhalten. Um vor Gebärmutterhalskrebs und weiteren Erkrankungen, die durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht werden, zu schützen, richtet sich der HPV-Vierfachimpstoff gegen die vier Virustypen 6, 11, 16 und 18, die zusammen genommen den größten Teil der genitalen HPV-Erkrankungen ausmachen.    mehr...

   
 
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Gebärmutterhalskrebs:
Unwissen fordert 280.000 Tote jährlich

Einer aktuellen Studie zufolge führen fehlende Information und Aufklärung über Vorbeugung, Behandlung und Konsequenzen von Gebärmutterhalskrebs dazu, dass sich viele Frauen unnötigerweise ängstigen und sorgen. Dank moderner medizinischer Methoden wie etwa dem regelmäßigen Krebstest und einer dreiteiligen Impfung könnte die Zahl der jährlich 280.000 Todesfälle durch diesen Krebs deutlich reduziert werden. Die Studie wurde von Wissenschaftlern bei der Eurogin, die derzeit in Nizza stattfindet, präsentiert.    mehr...

   
 
   
 

Essgeschwindigkeit ist
der Schlüssel zur Fettsucht

Das Hinunterschlingen des Essens könnte das Risiko eines Menschen übergewichtig zu werden nahezu verdoppeln. Wissenschaftler der Osaka University haben die Essensgewohnheiten von fast 3.000 Menschen untersucht. Ian McDonald von der University of Nottingham meinte, dass Probleme bei den Systemen mitverantwortlich sein könnten, die dem Körper mitteilen, wann der genug gegessen hat. Auch er geht davon aus, dass das bewusste und langsame Essen einen Einfluss auf das Gewicht haben kann. Details der Studie wurden im British Medical Journal veröffentlicht.    mehr...

   
 
   
 

Olivenöl als Appetitzügler

Eine Gruppe italienischer und amerikanischer Wissenschaftler an der University of California hat die Appetit regulierende Wirkung von Olivenöl nachgewiesen. Die in diesem Speiseöl enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren setzen ein Hormon frei, das das Hungergefühl reduziert und den Cholesterinspiegel senkt.    mehr...

   
 
   
 

Schwangerschaft:
Junk-Food schädigt Kinder langfristig

Eine schlechte Ernährung während der Schwangerschaft oder während des Stillens kann unter Umständen lang anhaltende Gesundheitsschäden beim Kind hervorrufen. Wissenschaftler des Royal Veterinary College und des Wellcome Trust führten Tests mit Ratten durch. Die Jungen von Tieren, die mit fetten, nicht mehr natürlichem Futter ernährt wurden, wiesen große Mengen von Fett im Blut und um die wesentlichen Organe auf, auch nachdem sie wieder anders gefüttert wurden. Diese Ratten verfügten über ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Eine spätere Veränderung des Futters reduzierte das Risiko nicht mehr. Details der Studie wurden in The Journal of Physiology veröffentlicht.    mehr...

   
 
   
 

Molekül macht Muttermilch immun

Dass Stillen gut für die Gesundheit eines Neugeborenen ist, ist allgemein bekannt. Muttermilch bietet dem Kind unter anderem wirksamen Schutz gegen Darminfektionen. Wie dieser Schutz funktioniert, wurde jetzt von Forschern der Brigham Young University entschlüsselt. Sie identifizierten ein Molekül im Darm der Mutter, das für die Weitergabe von Abwehrzellen verantwortlich ist. Das Molekül schickt die Zellen zu Beginn der Stillzeit auf Wanderung in Richtung der Milchdrüsen, von wo aus sie durch das Trinken in den Kindsdarm gelangen.    mehr...

   
 
   
 
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